Erfahrungsberichte

Berichtet in meinem Gästebuch über eure Erlebnisse und Erfahrungen oder gebt mir Anregungen. Ich freue mich auf euer Feedback!

Kommentare: 4
  • #4

    Franzi und Flo (Montag, 31 Oktober 2016 16:06)

    Auch wenn ich einen Kaiserschnitt hatte, hat mir die Visualisierung, die ich im Kurs erlernt habe sehr durch die OP geholfen.
    Leider konnte ich nicht alle Techniken anwenden, schon alleine weil es keine natürliche Geburt war.
    Sollte aber ein 2tes Kind folgen, freue ich mich die Techniken anzuwenden.

    Der Kurs ist super für alle die Angst vor der Geburt haben.
    Am schönsten sind die Partnerübungen, die einen noch mehr zusammenschweißen.

    Auch das Erarbeiten der Geburtswunschliste war für uns eine große Hilfe.
    Wir konnten super mit dem Personal des Krankenhauses umgehen.
    Dieses war auch bekannt mit Hypnobirthing und akzeptierten soweit es ging unsere Wünsche.

    Vielen lieben Dank Julia! Du bist eine perfekte Kursleiterin und wir hatten sehr sehr viel Spaß! Du hast uns gut durch die Themen und Übungen geführt!
    Die Zeit verging wie im Flug!

    Hypnobirthing empfehle ich allen werdenden Eltern und denen die planen dies zu werden.

  • #3

    Anna (Freitag, 12 August 2016 23:12)

    Eine HypnoBirthing-Geburt

    DIE VORBEREITUNG
    HB-Kurs zusammen mit meinem Freund, Buch, einige Artikel, Videos, „Hypnose“- und Entspannungstechniken. Anfangs dachte ich, ich hätte zu spät mit dem Ganzen angefangen. Aber auch wenn ich kurz vor der Geburt noch zweifelte, ob ich das alles auch wirklich begriffen hatte und die Techniken auch wirklich richtig anwenden konnte – als es darauf ankam, hat es einfach funktioniert!

    DER GEBURTSVERLAUF
    Morgens um 9 spüre ich die erste Welle, bald pfeife ich meinen Freund von der Arbeit zurück und dann sind wir gemeinsam zu Hause, es kann losgehen! Bis mittags habe ich mehr oder weniger regelmäßige Wellen im Abstand von etwa 10 Minuten. Eine Regenbogenentspannung zwischendurch tut gut, Tee trinken auch. Das Video mit den sich öffnenden Blüten schaue ich mir gleich mehrmals an – so schön! Am frühen Nachmittag verkürzen sich die Wellen-Abstände auf etwa 5 Minuten. Ich bekomme eine Light Touch Massage – funktioniert total gut, bin danach ein ganzes Stück glücklicher(!) und entspannter. Ich muss mich bei den Wellen aber schon sehr auf die Atmung konzentrieren. Noch eine Regenbogenentspannung. Jetzt sind wir beide so wohlig entspannt, dass wir auch noch Sex haben. Aber Huch! darauf folgt dann plötzlich ein Wellen-Takt im 3-Minuten-Abstand! Nach ein paar solcher Wellen kündigen wir uns im KH an, und machen uns auf den Weg dorthin.
    Der 3-Minuten-Takt geht weiter, aber ich beschließe, den Fußmarsch zum KH zu wagen, die frische Luft tut gut. Wir kommen nur langsam voran, weil ich jetzt alle zwei Minuten für eine Welle anhalten muss. Noch in unserer Straße geht die Fruchtblase auf. Mit nur Atmen ist es auch nicht mehr getan, ich muss zusätzlich tönen, um den Kräften in meinem Unterleib ein Ventil zu bieten.
    Am KH angekommen, halte ich das Stehen nur noch schwer aus. Ein paar Schritte in Richtung Kreißsaal muss ich noch selbst tun, dann kommt endlich jemand mit einem Rollstuhl und ich lasse mich sehr erleichtert darin nieder. Es geht gleich in einen freien Kreißsaal.
    Ich muss natürlich erstmal ans CTG, wozu ich mich auf das Gebärbett lege. Ich bin erschöpft vom Fußmarsch. Schon der erste fürsorgliche Ton der Hebamme nervt mich und mein Freund, diplomatisch wie immer, weist darauf hin, dass ich nicht angeleitet werden will. Die Hebammen lassen es sofort sein, lassen mich machen und bleiben dezent freundlich und hilfsbereit, was ich ihnen hoch anrechne. Untersuchung des Muttermundes: Welch Wunder, der ist natürlich schon vollständig geöffnet. Ich habe die ganze Zeit über regelmäßige Geburtswellen in kurzen Abständen. Meine Erschöpfung vom Fußmarsch hat mich etwas aus dem Takt gebracht, ich mache kaum die Augen auf und beschränke jegliche Kommunikation mit der Außenwelt auf das Allernötigste. Ich brauche eine Weile, bis ich mich etwas fange und mich wieder mehr „bei der Sache“ fühle. Ich soll weiterhin die ganze Zeit am CTG bleiben, aber die Hebamme hält einfach das Messgerät an meinen Bauch, während ich vom Bett und auf die Knie gleite. Es fühlt sich direkt nach der „richtigen“ Position an und ich fühle mich nun besser gewappnet für die Geburtswellen und kann mehr „loslassen“. Die Geburtswellen sind intensiv und verlangen meine höchste Konzentration, aber sie sind nicht schmerzhaft. Zu keinem Zeitpunkt möchte ich weg, nach Hause oder schlafen, so wie damals bei der ersten Geburt. Im Gegenteil, alles ist genau richtig und ich freue mich über das, was passiert. Sehr bald spüre ich, wie mit einer Welle das Köpfchen austritt. Ich bin irgendwie überrascht, dass es jetzt schon so weit ist, noch überraschter, als ich merke, dass das Köpfchen mit dieser einen Welle komplett herauskommt – ohne Schmerzen! Mit der nächsten Welle flutscht der gesamte Rest heraus. Man wickelt unsere Tochter gleich in ein Handtuch und weil sie Anstalten macht, zu weinen, bin ich gleich dabei, beruhigend auf sie einzureden und sie willkommen zu heißen [bei der ersten Geburt, die so extrem anstrengend, schmerzhaft und teilweise ziemlich frustrierend war, brauchte ich eine ganze Weile, bis ich meine Tochter hochnehmen wollte, und noch länger, bis ich sie ansprechen konnte.]

    DANACH
    Ich werde untersucht, alles ist schick: ein paar Schürfungen, sonst nix – diese Nachricht macht mich RICHTIG GLÜCKLICH. Das „Hinterher“ nach der ersten Geburt war so beschwerlich, dass dieser Befund eine echte Erleichterung bedeutet (und, ja, auch eine Portion Stolz ist dabei)!

    Ich bin unendlich dankbar für diese tolle Geburtserfahrung und fühle mich nach meinen Erfahrungen mit HypnoBirthing in meiner Überzeugung bestätigt, dass Gebären in erster Linie etwas ganz Natürliches und Schönes ist und NICHT zwangsläufig schmerzhaft sein muss. Das HB-Werkzeug, besonders die Entspannungsübungen, haben mir geholfen, diese Überzeugung auch zu einer konkreten Erfahrung werden zu lassen.

  • #2

    Luise (Dienstag, 31 Mai 2016 15:37)

    Mein Sohn ist heute 1 Jahr alt und ich bin immer noch sehr froh dass ich HB kennengelernt habe und bis heute allen davon erzähle, das eine Geburt auch entspannt sein kann!
    Ich habe fast genau die Geburt erlebt, wie ich sie mir vorgestellt und gewünscht habe. Das ist ein großes Geschenk.
    Und was gibt es besseres zur Vorbereitung auf eine Geburt als Entspannung?! Ich kann für mich sagen, dass HB genau die richtige Vorbereitung war. Es hat mir Selbstvertrauen gegeben und mich darin bestärkt, noch mehr auf mich und meine Intuition zu hören.

  • #1

    Steffi (Montag, 23 Mai 2016 22:53)

    Liebe Julia,
    nun ist mein Hypnobaby schon fast ein halbes Jahr alt und jetzt wird es langsam mal Zeit für ein Dankeschön! Die letzten Monate waren turbulent - das Leben mit zwei Kindern ist schon nochmal anders als mit einem!

    Ich hätte nie gedacht, dass meine beiden Geburtserfahrungen so voneinander abweichen könnten. Die Hilflosigkeit, die Überforderung und die Erschöpftheit der ersten Geburt haben mich ja dazu gebracht, es beim zweiten Mal anders machen zu wollen. Und was soll ich sagen - es hat sich absolut gelohnt!

    Obwohl eine Einleitung kurz bevorstand, machte sich E. glücklicherweise drei Tage nach Termin doch noch von selbst auf den Weg. Ich konnte die Wellen wunderbar verarbeiten (bis zuletzt zu Hause in der Wanne) und nach wenigen Stunden in der Klinik kam E. dann (ebenfalls im Wasser) auch schon zur Welt. Ich habe keinerlei Schmerzmittel bekommen und auch keine gebraucht. Unterschiedlicher hätten die Erfahrungen nicht sein können, ich bin so glücklich darüber, dass Hypnobirthing für mich so toll funktioniert hat! Vielen Dank an dich und dein Engagement, ich habe dich ja auch schon weiterempfohlen ;)
    Alles Gute weiterhin von Steffi, M., S., und E.